Hölderlin, Friedrich: Eine biografische Monografie

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Ein Hörbuch von Axel Grube. Auszüge aus Briefen, Notizen und dem Werk. Eine Textauswahl mit klang-musikalischen Sequenzen, zusammengestellt und kommentiert von Axel Grube.
1 CD-A
Spielzeit: 74 Min.
Sprecher – Axel Grube
Zwischenmusiken: keit, Detlef Klepsch und Axel Grube
Hörproben

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 Hörprobe 2

»Je sicherer der Mensch in sich und je gesammelter in seinem besten Leben er ist und je leichter er sich aus untergeordneten Stimmungen in die Eigentliche wieder zurückschwingt, um so heller und umfassender muß auch sein Auge sein, und Herz haben wird er für alles, was ihm leicht und schwer und groß und lieb ist in der Welt«, schreibt Hölderlin in einem Brief an seinen Freund Landauer; und im Hyperion heißt es: »Was lebt, ist unvertilgbar, bleibt in seiner tiefsten Knechtsform frei, bleibt Eins und wenn du es scheidest bis auf den Grund, bleibt unverwundet und wenn du bis ins Mark es zerschlägst und sein Wesen entfliegt dir siegend unter den Händen.«
Hölderlin war niemals verrückt. Dieses Hörbuch ist ein Versuch, Hölderlin als eine der wenigen gleichsam ‚offenen Quellen‘ eines ansonsten unterirdisch mäandernden, aber nicht zu unterdrückenden Stromes eines ambitionierten menschlichen Geistes aufzuzeigen. In der Konsequenz des Leben-und-besingen-Müssens einer eigentlichen Lebensbejahung, der Annahme des Leides und des Glaubens an die göttliche und liebende Grundstimmung der menschlichen Seele musste Hölderlin von seinen Mitmenschen, insbesondere von seiner Mutter, für verrückt erklärt werden. Er hat das Angebot angenommen. »Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe? Dahin führen alle Stufen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, daher gehen wir.« (Friedrich Hölderlin)

Gewicht n. v.
Größe n. v.